Willkommen!

 

 
AUSLEIHE MÖGLICH

Die Wanderausstellung kann von lokalen Gruppen, Schulen, Volks-hochschulen, Kirchengemeinden u.a. ausgeliehen werden!

Interessierte Veranstalter wenden sich bitte an:

KASA – Kirchliche Arbeitsstelle Südliches Afrika
c/o Werkstatt Ökonomie e.V.
im WeltHaus Heidelberg
Willy-Brandt-Platz 5
69115 Heidelberg
Tel. (06221) 43336-12
Fax (06221) 43336-29
E-Mail kasa@woek.de
 

"Wir wollen kein Land kaufen. Wir haben kein Geld.
Wir wollen kein Land kaufen, weil es unser Land ist.
Wir sind in diesem Land keine Flüchtlinge.
Wir sind in diesem Land geboren und aufgewachsen." 
(M.S. Khohlela, TCOE-Konferenz 2002)

 

Die Fotoausstellung "Our Land ... Our Life ... Our Future" und die öffentliche Debatte, die sie anstoßen will, finden vor dem Hintergrund wachsender ländlicher Armut in Südafrika statt. In Bildern voller Würde kommen darin die Anliegen, Enttäuschungen und Hoffnungen der armen Landbevölkerung in dem noch immer von der Apartheid gezeichneten Land zum Ausdruck. Ebenso deutlich wird aber auch, dass die Landpolitik der demokratischen Regierung Südafrikas bisher gescheitert ist.

 

Die 60 Fotos der Ausstellung gliedern sich in fünf thematische Einheiten: 1. Für ein Leben in Würde – 2. Frauen tragen die Last – 3. Ein von der Apartheid gezeichnetes Land – 4. Die tiefen Gräben der Apartheid – 5. Aufwachsen auf dem Land.

 

Seit ihrer Eröffnung in Kapstadt läuft die Ausstellung in zwölf weiteren Städten in Südafrika. Eine erste europäische Version wurde im Mai 2005 in Utrecht in den Niederlanden eröffnet. Ab Herbst 2005 ist die Wanderausstellung in verschiedenen Städten Deutschlands zu sehen.

 

Die Kirchliche Arbeitsstelle Südliches Afrika (KASA), die die Wanderausstellung organisiert, will damit die Wirklichkeit ländlichen Lebens und ländlicher Armut im neuen Südafrika, vorwiegend aus der Sicht der am stärksten betroffenen schwarzen Frauen, der deutschen öffentlichkeit vermitteln.

 

Die Wanderausstellung soll auch dazu beitragen, die politischen Forderungen der über TCOE vernetzten ländlichen Gemeinschaften solidarisch aufzugreifen und zu verstärken, um so die südafrikanische Regierung zu einer gründlichen Reform ihrer Landpolitik zu bewegen – zumal angesichts der politischen Brisanz, die der Landfrage im Südlichen Afrika zukommt und die in Simbabwe oder auch Namibia besonders augenfällig wird.

 

Wir verbinden mit der Wanderausstellung die Hoffnung, dass es gelingt, durch öffentlichen Druck bei den Entscheidungsträgern im Südlichen Afrika ein Umdenken in der Landpolitik anzustoßen und den politischen Willen für tragfähige, von den ländlichen Gemeinschaften mitgestaltete Lösungen zu mobilisieren. Dem Evangelischen Entwicklungsdienst danken wir für seine finanzielle Unterstützung.

 

Simone Knapp

Kirchliche Arbeitsstelle Südliches Afrika (KASA)

 

 

 

 

Ausstellung   |   Termine   |   Hintergrundtexte   |   Begleitmaterial   |   Impressum